Misteltherapie
Misteltherapie
Das Immunsystem natürlich unterstützen
Mistel-Therapie
Was ist die Mistel?
Die Mistel ist ein weissbeeriges Gewächs, welche sogenannte Mistellektine beinhaltet.
Heutzutage gibt es verschiedene Mistelpräparate mit den verschiedenen Wirkstoffen auf dem Markt.
Um die Effektivität und Wirksamkeit der Ansprechrate der Misteltherapie zu erhöhen, testen wir prinzipiell die verabreichten Präparate aus und können so die individuelle Dosierung bestimmen und optimieren.
Grundsätzlich gilt jedoch, wie bei allen biologischen Krebstherapien, dass vorher ein Immunstatus aus dem Blut bestimmt wird.
Anwendungsgebiete
Bei welchen Erkrankungen kann die Misteltherapie angewendet werden?
Die Misteltherapie kann bei folgenden Erkrankungen angewendet werden:
- Krebserkrankungen
- Verminderter Immunabwehr
- Bei Angstattacken
Auf der geistigen Ebene wirkt die Mistelinfusionstherapie vielfältig:
- sie ist angst- und schmerzlösend,
- sie steigert die Lebenskraft und den Appetit,
- sie verbessert in jeder Hinsicht die Lebensqualität.
Misteltherapie bei Angstzuständen
Auf der geistigen Ebene vermittelt die Mistelinfusionstherapie sehr schnell wieder Autonomie, die Fähigkeit zur Integrität und Identität.
Die Erfahrungen, die wir in den letzten Jahren mit dieser Therapieform machen durften, zeigen einen hoffnungsvollen Weg auf, gerade schwersterkrankten Menschen eine neue Methode der biologischen Krebstherapie an die Hand zu geben.
Wann und wie sollte die Misteltherapie angewendet werden?
Die Misteltherapie sollte vor jeder Operation, während der Chemo- und Strahlentherapie und über mindestens 5 bis 7 Jahre nach Beendigung der schulmedizinischen Therapie durchgeführt werden.
Die Mistel-Infusionstherapien haben sich in unserer Praxisklinik als eine sehr wirksame Methode bei metastasierenden oder nach Jahren zurück gekehrten Tumoren und auch zur Reduzierung der Nebenwirkungen in der Phase der Chemo- und Strahlentherapie bewährt.
Die intravenöse Infusionstherapie mit Msitelextrakten stellt keine übliche Therapievariante in der biologischen Krebstherapie dar - im Gegensatz zur üblichen subcutanten Verabreichungsform( unter die Haut spritzen) von Mistelextrakten.
Wirkung
Warum wirkt die Mistel bei Krebserkrankungen besonders gut?
Sehr viele Inhaltsstoffe der Mistel haben eine starke krebszellenstörende Eigenschaft, die man wissenschaftlich als "Zytotoxizität" bezeichnet. Bei gleichen Gewichtsmengen verabreicht, wären diese Stoffe um ein Vielfaches stärker als die meisten heute benutzten Chemotherapeutika.
Worin liegt der Vorteil der Misteltherapie?
Eine Besonderheit besteht darin, das die Mistel auch gesunde Zellen vor den schädlichen Wirkungen einer Chemo- oder Strahlentherapie schützt und die negativen Wirkungen auf das Immunsystem stark normalisiert.
Mistel und Hyperthermie
Mistel und Hyperthermie
-eine sinnvolle Ergänzung in der Krebsbehandlung-
Warum schlüpfen Krebszellen durch die Maschen der Immunabwehr?
Hat das Immunsystem bei Krebspatienten tatsächlich versagt?
Diese und weitere Fragen beschäftigen die Krebsforscher schon seit längerer Zeit ohne eine konkrete Antwort darauf geben zu können.
Bekannt ist allerdings, dass Mistelpräparate und Hyperthermie einen positiven Einfluss auf die Reaktionsbereitschaft von Abwehrzellen und auf die Lebensqualität von Krebspatienten haben.
Lange Zeit wurde die Rolle des Immunsystems bei der Krebsbekämpfung ignoriert. Viele Forscher sprachen der körpereigenen Abwehr jegliche Bedeutung in dieser Hinsicht ab.
Diese Meinung änderte sich jedoch in den letzten Jahren mit der Entdeckung vieler Botenstoffe (Zytokine), die das Immunsystem entscheidend zum Positiven oder Negativen beeinflussen können.
Gerade durch die Hyperthermie in Kombination mit der Misteltherapie können viele Botenstoffe aktiviert werden, welche das Immunsystem positiv beeinflussen.
Erstes Ziel ist es deshalb, die Blockierung im Körper durch eine Reizkörpertherapie (z. B. Hyperthermie) wieder in Gang zu setzen, damit der kranke Organismus wieder die Möglichkeit bekommt sich selbst zu regulieren und damit Heilungsprozesse einzuleiten(Immunstimulation).
Ohne Zweifel stellt Fieber (Hyperthermie) einer der onkologisch ältesten Heilreaktionen des Organismus dar. Die erhöhte Körpertemperatur (bis 39,5 Grad) kombiniert mit der Mistelhochdosistherapie dient aber nicht nur der Aktivierung des Immunsystems, sondern auch der Wiederherstellung einer normalen Immunreaktion, der Änderung des Körpermilieus (Übersäuerung) und der Verhinderung vieler Tarn-Mechanismen der Krebszellen.
