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7.9.2010
Thymustherapie

Thymustherapie

Aktives Immunsystem zur starken Abwehr gegen Krankheiten

Thymustherapie

Die Thymusdrüse

Die Thymusdrüse nimmt eine zentrale Aufgabe in unserer körpereigenen Abwehr ein. In dieser unscheinbaren, hinter dem Brustbein gelegenen Drüse reifen bestimmte Zellen unserer Körperabwehr heran, die zwischen „Selbst“ und „Fremd“ zu unterscheiden lernen. Daher bezeichnet man auch die Thymusdrüse als „Schule der Immunabwehr“.

Je älter wir jedoch werden, desto schwächer wird diese Drüse. Das Ergebnis ist dann eine verminderte Immunabwehr.

Wirkung

Wie entsteht eine Störung des Immunsystems?

Je älter wir werden, desto schwächer wird unsere Immunabwehr. Der Grund liegt in der Rückbildung der Thymusdrüse, deren Aufgabe der gesamte Lymph- und Knochenmarksapparat mehr und mehr übernehmen muss. 

Aber auch Umweltfaktoren wie seelische Belastungen (Depressionen) oder anhaltender Stress führen zu einer verminderten Immunabwehr.

Aber natürlich auch durch chronische Entzündungsprozesse oder Krebsleiden wird unser Immunsystem geschwächt.

Welche Krankheiten lassen sich günstig mit der Thymus-Therapie beeinflussen?

Die Thymus-Wirkstoffe sind Wirkstoffe, welche die Immunzellen positiv beeinflussen können. Das bedeutet, sie sind bei allen „Fehlfunktionen“ des Abwehrsystems einzusetzen. Dazu einige Beispiele von Krankheiten, die gut auf eine Thymus-Therapie ansprechen: 

  • Krebserkrankungen
  • Abwehrschwächen
  • Infektanfälligkeiten
  • Rheuma
  • psychische Erschöpfungszustände 
  • Antriebslosigkeit
  • Allergien

Grundsätzlich gilt jedoch, wie bei allen biologischen Krebstherapien, dass vorher ein Immunstatus aus dem Blut bestimmt wird.

 

Anwendungsgebiete

Wie wird die Thymustherapie durchgeführt?

Thymuspräparate werden meist direkt in den Muskel gespritzt. Jedoch je nach Befundlage des Immunstatus, werden Thymuspräparate auch über die Vene in Form einer Infusion verabreicht.